Entstehungsgeschichte

Das kleine Dorf Lüchow am nördlichen Rand der Mecklenburgischen Schweiz erblüht seit etwa zehn Jahren zu neuem Leben. Die Sehnsucht einfacher zu leben, wieder mehr Kontakt zur Natur zu haben und in eine aktive nachbarschaftliche Gemeinschaft eingebunden zu sein, zieht immer mehr Menschen an.

Gelegen an der Via Regia, der alten Königsstraße, stiegen schon vor Jahrhunderten die Reisenden in der Taberna Luchowe ab. An Leib und Seele gestärkt setzten sie danach ihren Weg fort. Dies belegen Urkunden aus dem 12. Jahrhundert.

Heute bildet ein in den Jahren 2007 bis 2010 erbautes Ensemble aus Schule, Werkstatt und Dorfhaus das neue soziale und kulturelle Zentrum des Dorfes.

Eine Schulgründungsinitiative um den Architekten Johannes Liess bildete 2004 den Beginn der Neubelebung des Dorfes. Nach der Wende ging die Einwohnerzahl stark zurück, 2003 lebten hier noch sechs ältere Menschen.
Seit der Eröffnung der Landschule Lüchow 2006 zog es immer mehr Menschen in den Ort. Die Suche nach einer kleinen Schule auf dem Land oder einfach nach einem Ort, wo sowohl Ruhe und Natur als auch Kultur und Gemeinschaft zu finden sind, waren der Grund für den Umzug. Mittlerweile zählt der kleinste Ortsteil der Gemeinde Altkalen wieder mehr als 40 Einwohner, davon sind die Hälfte Kinder.

Die Dorfentwicklung ergibt sich aus den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der Einzelnen, aus dem Zusammenspiel der Generationen, durch eine Mischung von geplanten Vereinsaktivitäten und Privatengagement.

Veranstaltungen
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Schule